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Mobirise

Vita 

Godela Erhard
* 1962 



Nov. 2018 Offene Ateliers, Pforzheim
2015-17 Galerie Brötzinger Art, Art-to-go
2011 Offenes Atelier - Werkschau
Seit 2010 Teilnahme an verschiedenen Gruppenausstellungen
2006 Beginn der künstlerischen Tätigkeit



1995 Tätigkeit als selbständige Grafik-Designerin
1987 Abschluss als Diplom Grafik-Designerin
Tätigkeit als Grafikerin und Art Direktorin
in verschiedenen Agenturen in Stuttgart und Hamburg
1982 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
bei Prof. Grau und Prof. Ade


Mich interessiert das Chaos in der Natur und die Ordnung, die trotzdem in allem ist. Das Raue, Grobe, Geheimnisvolle, Zarte und Brutale und die Schönheit, die es trotz allem ausstrahlt. Es steht in krassem Gegensatz zu der Welt, die wir uns selber schaffen, die möglichst glatt, warm und kuschelig ist. Die Realität der Welt ist steinig, angsteinflößend, wild  ... Der Kreislauf des Lebens ist im Wald allgegenwärtig; Verfall, Absterben und Vergehen passieren neben 1000fachem neuem Leben und scheinbar sinnlosem Überfluss. Unzählige Formen und Farbkombinationen verändern je nach Lichteinfall und Witterung ihr Aussehen, alles erscheint zufällig und doch geordnet. Ich male keine konkreten Landschaften, sondern stelle Eindrücke dar, male Erinnerungen.
Menschen tauchen in meinen Werken nicht auf, die Natur steht für sich, der Mensch steht davor als Betrachter, so wie in der Realität.
Die Ölbilder entstehen oft über mehrere Wochen und mit vielen Schichten und Überarbeitungen, sie wachsen quasi, entwickeln zum Teil Risse und Erhabenheiten, bilden rein haptisch auch eine Art Landschaft. Durch die Schichten sind teilweise Dinge von vorherigen Pinselstrichen noch sichtbar, eine Farbfläche lässt sich noch erahnen, eine drunterliegende Schicht wird wieder hervorgeholt und gewinnt neue Bedeutung.

Die Collagen bilden einen Gegensatz zu den Ölbildern, befassen sich mit schon vorhandenen, konkreten Landschaften in Form von beliebigen Fotos, oft Urlaubsfotos. Diese Landschaften werden durch Übermalen, Zerkratzen, Zerschneiden und neues Zusammenfügen in ihrem Sinn als Landschaft und geografische Realität hinterfragt und neu interpretiert. Die glatte Oberfläche der Fotos wird zerstört, scharfkantig und rauh gemacht.